DAMN* was initiated in 2017 due to the lack of Asian German political participation on various levels:

(1) no inclusion in mainstream/academic discourses on racism, fascism, sexism, capitalistic structures etc.
(2) engaging in such discourses collectively,
(3) taking actions against oppressive structures collectively.



The very first demonstration „meetup“ that was initated by DAMN* was the counter demo at the “Todestag von Rudolf Heß” in Spandau-Berlin in 2017 where Neonazis from all over Germany met up to commemorate Rudolf Heß. A short call was posted on the DAMN FB page which was created for this single occasion.  

There was also a need to connect and talk about racist experiences in a safer space where one’s own experiences are taken serious. The damn* FB group was created in January 2018. From 2018-2021 it has been used as platform where people were able to share racist experiences, propose their project ideas and find people to realize them together, share their own events, discuss political topics, initiate actions in various forms. 


Manifesto 2017

D.A.M.N. (Deutsche Asiat*innen, Make Noise) ist eine politische Plattform für asiatische Menschen in Deutschland. Deutsch-asiatische Perspektiven sind in der deutschen Gesellschaft immer noch unterrepräsentiert oder werden nicht ernst genommen. Auch in feministischen und anti-rassistischen Mainstream-Diskursen werden asiatisch gelesene Menschen oft nicht berücksichtigt. Was übrig bleibt sind eindimensionale, fremdgesteuerte und stereotypisierte Darstellungen von (deutsch-)asiatischen Identitäten. D.A.M.N. versteht sich daher als Widerstandsbewegung gegen Unsichtbar- und Andersmachung, soziale Bevormundung und politische Instrumentalisierung von Menschen mit asiatischer Herkunft.

Wir wollen politische asiatisch-deutsche Stimmen stärken. Wir wollen uns gegenseitig empowern. Wir wollen uns solidarisieren. Wir wollen intervenieren und LAUT(ER) werden gegen Rassismus, Sexismus, Klassismus, Neokolonialismus und Faschismus.

D.A.M.N. ist inklusiv und eine Plattform für allen asiatischen markierten Menschen in Deutschland, Menschen, die sich selbst als asiatisch oder deutschasiatisch identifizieren, und all diejenigen, die sich mit uns solidarisieren. Uns ist bewusst, dass einige asiatische Gruppen in der Mainstream-Kultur (wenn auch meistens stereotypisiert) überrepräsentiert werden und dies negative Auswirkungen mit sich trägt. D.A.M.N soll Raum für alle bieten. Wir wollen Koalitionen bilden, anstatt Privilegien gegeneinander aufzuspielen.

D.A.M.N. distanziert sich von der Migrationswunder-Rhetorik.
Wir akzeptieren kein Lob, das auf der Herabsetzung anderer, vermeintlich unwirtschaftlicher, nicht-weißer Menschen beruht. Wir akzeptieren kein Wohlmeinen, dass auf kulturellen Klischees beruht. Wir müssen keine „Immigrationswunder“ sein, um gesellschaftlich als Menschen anerkannt zu werden. Es bedarf keiner Rechtfertigung für unsere Existenz in Deutschland.

D.A.M.N versteht sich als feministische Gruppe. Dabei sind wir uns der Belastung durch intersektioneller Diskriminierungsformen bewusst. Feminismus kann ohne Anerkennung von Intersektionalität nicht funktionieren. Wir bewegen uns in queer-, antirassistisch- und anarcho-feministischen Kreisen. Feministische Diskurse müssen Diskurse bleiben.

D.A.M.N versteht sich als pro-Black und erkennt an, dass in asiatischen Communities Anti-Schwarzer Rassismus verbreitet ist. Als Deutsch-Asiat*innen, die täglich Andersmachung und Fremdbestimmung erleben, solidarisieren wir uns mit Schwarzen Menschen. #AsiansforBlackLives